Die Schweizer Vivior AG aus Zürich entwickelt seit 2017 einen tragbaren Monitor am Brillenbügel (siehe Foto), der mittels Grafiken das persönliche Sehverhalten misst.
Das würde die Beratung beim Optiker für eine neue Brille oder Kontaktlinse deutlich verkürzen und viel treffgenauer machen.
5,9 Millionen Euro habe des Unternehmen nach eigenen Angaben in den Monitor investiert und bereits 100 Optiker und Augenärzte sowie Unternehmen gewinnen können. Der Gewinn generiert sich aus der Nutzungsgebühr.

Nächstes Ziel: Die Zahl der Optiker auf 500 erhöhen. Einen Monitor-Support aufbauen. Und einen zweiten Monitor entwickeln, der das Sehverhalten in Büros misst, damit Nacken- und Kopfschmerzen reduziert werden können.
Dafür hat Vivior am 7. Oktober 2021 ein 2,5 Millionen Euro schweres Crowdinvesting für ein partiarisches Nachrangdarlehen mit Durchsetzungssperre gestartet. Es läuft 5 Jahre und soll 3 Prozent Zinsen pro Jahr bringen. Mindesteinsatz: 250 Euro.
Allerdings gibt es für die angepeilten nächsten Schritte noch keinerlei Verträge, wie Vivior im Vermögensanlagen-Invormationsblatt vom 7. Oktober 2021 mitteilte.
CEO Dr. Mario Stark und der Chairman of the Board, Medizinprofessor Michael Mrochen, sagen in ihrem Vermögensanlagen-Informationsblatt auch ganz klar, an welch risikobereiten Anleger sie sich beim Crowd-Investing wenden:
Das Angebot richtet sich an Interessenten,
► die weder auf regelmäßige noch auf unregelmäßige Einkünfte aus dem Partiarischen Nachrangdarlehen angewiesen sind,
► die keine Rückzahlung des Anlagebetrages in einer Summe zu einem bestimmten Zeitpunkt erwarten und
► die zudem die im Zusammenhang mit diesem Angebot gemachten Angaben und Einschätzungen teilen und bereit sind, Unsicherheiten bezüglich der Entwicklung des ophthalmologischen digitalen Gesundheitsmarktes in Kauf zu nehmen, da entsprechende Sicherungsgeschäfte nicht abgeschlossen werden können.

Und es wird noch abenteuerlicher: